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Kritik TARA III UH / TARA V UH - überdimensionierte Bewaffnung


(c) Holger Logemann 26.01.1998

"Standardmäßig ist er mit einem Impulsstrahler, Desintegratorstrahler und einem Hochenergiegeschütz, einem Paralysator und sogar mit einem Transformgeschütz bewaffnet. Die älteren Modelee des TARA III UH waren mit Transformgeschützen bestückt die eine Abstrahlleistung bis zu 100 Gigatonnen aufweisen konnten. Auifgrund des Fehlens siganesischer Mikrotechniker konnte diese Abstrahlleistung beim TARA V UH nicht übernommen werden, sie beträgt max. 10 Gigatonnen."

Mark Fleck, TARA V UH, Risszeichnungs-Journal 101, Seite 18

1. Die TARA III UH-Serie war niemals mit Transformgeschützen bestückt.

"Transformgeschütz - in der Perry-Rhodan-Serie eine Waffe, die ähnlich wie ein Fiktivtransmitter arbeitet. Am Zielort wird kein Empfänger benötigt, dafür muß jedoch ein Transformfeld aufgebaut werden, das das beförderte Objekt (Fusionsbombe) in seinen Normalzustand zurückverwandelt und es gleichzeitig zur Explosion bringt. Aus diesem Grunde können Lebewesen nicht mit einem Transformgeschütz befördert werden."

Perry Rhodan Lexikon, (c) 1971 Arthur Moewig, Seite 263 

"Die Roboter, die man bereits an Bord des Nullzeitdeformators untergebracht hatte, waren zweieinhalb Meter große, kegelförmige Gebilde mit einem kopfförmigen Auswuchs am oberen Ende ihres Metallkörpers. Die Schweberoboter konnten überall eingesetzt werden. Es gab kein Element, vor dem sie haltmachen mußten. Zum erstenmal in der Geschichte der Robotik war es gelungen, Maschinen dieser Art mit Paratron- und HÜ-Schirmen auszurüsten. Ihre Bewaffnung bestand neben Impulsstrahlern und Desintegratoren aus Transformwerfern, mit denen sie Geschosse bis zu einer Energieleistung von einhundert Gigatonnen verfeuern konnten"

William Voltz, PR 424, 4.Auflage, Seite 17 - Solares Imperium, 3433 A.D., TARA-II-Uh 
 

"Typenbezeichnung: TARA-III-UH
Eigennummer: 787
Verwendungszweck: Kampfroboter

Besonderes technisches Charakteristikum: Bei der Typenreihe TARA-III-UH wurde von der Erkenntniss ausgegangen, daß Zweckroboter nicht dem menschlichen Vorbild nachgebaut zu werden brauchten. Deshalb bekamen die TARA-Kampfroboter eine zweckdienliche Form.

Sie besitzen eine Kegelkörper mit einer Gesamthöhe von 2.50 Metern, der untere, flache Kegelabschluß einen Durchmesser von 90 Zentimetern. Dort befinden sich auch die Düsen der Hochdruck-Verdichtungsturbinen und jene für die Erzeugung eines Energie-Prallkissens, die an Stella von Beinen der Fortbewegung dienen. Der Vortrieb erfolgt durch Mikro-Schubtriebwerke.

TARA-Kampfroboter besitzen neben einem Aggregat zum Aufbau eines HÜ- und Paratron-Schutzschirms auch ein Mikro-Lineartriebwerk, das eine Reichweite bis zu 1 Milliarde Kilometer hat.

Die Offensivbewaffnung ist nicht minder eindrucksvoll. In den beiden Tantakelarmen sind neben den Greifwerkzeugen je ein Desintegrator und ein Thermo-Impulsstrahler eingebaut. Die beiden darunter befindlichen Gelenkarme weisen auf: links einen Hochenergie-Thermostrahler, rechts einen speziell entwickelten "Transformwerfer" - eine Abart der Transformkanone, bei der die Geschosse mit einer Vernichtungskraft von 100 Gigatonnen jedoch nicht entmaterialisiert, sondern mit lichtschnellen Schubbehältern ins Ziel gestrahlt werden.

Auf dem oberen Kegelabschluß sitzt ein halbkugelförmiger Kopf von
40 Zentimetern Durchmesser. Dieser Kopf ist nicht nur Sitz der wichtigsten Ortungsgeräte und Funkanlagen, sondern in ihm befindedt sich auch ein Teil der Direktauswertungs-Positronik.

Der größte Teil der Hauptpositronik liegt jedoch im oberen Drittel des Kegelkörpers. Dort ist auch der biologisch lebende Plasmazusatz für die Gefühlsaufstockung placiert..."

Ernst Vlcek, PR 704, 4.Auflage, Seite 24 - Terra, Aphilisches Regime, 3460 A.D., TARA-III-Uh
 
 

2. Das Kaliber ist mit 10 bzw. 100 Gigatonnen TNT grenzenlos überdimensioniert.

Dies ist eigentlich nicht Marks Fehler. Die ganze Kontruktion der TARA-Serie schreit danach ein Produkt von Handgranaten Scheer zu sein, beweisen kann ich´s nicht.

100 Gigatonnen TNT
100 x 1000 x 1000 x 1000 x 1000 kg TNT zu je 1160 KWh/kg = 1.16x10e+20 Wh = 4.176x10e+23 Ws

e=mc2

1 kg Masse erzeugt zerstrahlt zu 8.988x10e+16 Ws
um 100 Gt TNT zu erreichen müssen 4 646 195 kg Masse zerstrahlt werden
(ein TARA bringt gute 3 000 kg auf die Waage)

Sollte es sich bei den Geschossen nicht um Antimaterie sondern müonisiertes Deuterium handeln, benötigen wir schlappe 2 829 268 293 kg. "Brennwert" 1.476x10e+14 Ws/kg
Von der Unmöglichkeit diese Massen auf das Volumen von max. einer Cola-Dose zusammenzuquetschen mal abgesehen, welchen taktischen Wert hat eigentlich eine "Handfeuerwaffe" die beim Einsatz einen ganzen Kontinent einebnet.

 Ich denke wir sollten akzeptieren, das die 100 Gt TNT in Wirklichkeit ein Schreib- und Folgefehler ist und eigentlich 100 kt TNT gemeint waren.
Das ist ein fünfmal höherer Wert, als der der ersten getesteten Atomwaffe der USA.
Dieses Kaliber ist in Bodennähe noch "vertretbar", das Projektil physikalisch machbar.


ANTWORTEN:

980126XX Ergänzung zum TARA Roboter eMail von Andreas Stadelmann vom 29.01.98
980205gz  die Waffen des TARA III UH/TARA V UH posbischer Transformstrahler, terranische Transformkanone, Transformwerfer der TARAs, Selphyr-Fataro-Gerät
990307hl Transformwerfer der TARA Roboter Der Transformwerfer als HÜ-brechende Waffe


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